CDU Stadtverband Rheda-Wiedenbrück

CDU Stadtverband besucht die Firma Tönnies

Die zweite Ausgabe des CDU-Unternehmerforums Rheda-Wiedenbrück hat Mitglieder des Stadtverbands und heimische Arbeitgeber zur Firma Tönnies geführt.

Die Besucher der Firmenbesichtigung der Firma Tönnies.Die Besucher der Firmenbesichtigung der Firma Tönnies.

Welche Rahmenbedingungen braucht es für die deutsche Landwirtschaft und die Lebensmittelindustrie, damit sie zukunfts- sowie wettbewerbsfähig ist? Wie sehr trifft der Fachkräftemangel den Betrieb? Welche Entwicklung nimmt die Branche insgesamt? Und was erwarten Vertreter der Wirtschaft von den Entscheidern in Berlin? Diese und andere Fragen brannten den Teilnehmern auf den Nägeln.

 

Unternehmer Clemens Tönnies, Dr. Wilhelm Jaeger und Dr. Jörg Altemeier aus der Abteilung Landwirtschaft bei Tönnies sowie Thomas Dosch, Leiter des Berliner Büros, machten bereits während eines Rundgangs durch die Biologische Einheit deutlich, dass Nutztierhaltung essenziell für die Ernährungssicherheit einer wachsenden Weltbevölkerung ist. Gleichzeitig brachten sie ihr Bedauern über das Ende der Borchert-Kommission zum Ausdruck: Das von dem Kompetenznetzwerk vorgelegte Konzept zeige einen Weg auf, wie unterschiedlichste Interessen vereinbar seien und die Transformation der Branche gelingen könne. Nun aber herrsche unter Erzeugern und in der Veredlung weiter Verunsicherung. Vor 50 Teilnehmern, die zusammengesetzt aus Unternehmerkreis und Mitglieder war, wurde unter der Moderation der Vorsitzenden im Anschluss an die Besichtigung eine Diskussionsrunde eröffnet.

 

Stadtverbandsvorsitzende Aysegül Winter, ihre stv. Sabine Hornberg und der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Rheda-Wiedenbrück, Uwe Henkenjohann, bedankten sich nach einem gemeinsamen Abendessen für den offenen Austausch insbesondere bei Margit und Clemens Tönnies. Die Akteure waren sich einig darüber, möglichst rasch an diesen Dialog anknüpfen zu wollen. Es sei erklärtes Ziel des CDU-Stadtverbands, einen engen Kontakt zu heimischen Unternehmen zu pflegen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die es für eine erfolgreiche Entwicklung von Wirtschaft sowie Kommune brauche, betonte Aysegül Winter. „Die Politik muss anfangen die Menschen abzuholen und zu zuhören.. Gerade in dieser schwierigen Zeit müssen wir zusammenhalten und uns um die Sorgen und Nöte der Bürger und der Wirtschaft kümmern. Wenn wir wissen, wo der Schuh drückt können wir entsprechend an die Arbeit gehen. Daher kommt auf uns zu, stellt uns Fragen und wir versuchen das bestmögliche für unsere/ euch/ sie und unsere Stadt zu erreichen.