Gefahrenstelle an der Oelder-Straße entschärft

11.09.2020

 Beim Haustürwahlkampf wurde die CDU von Herrn Schuhmacher auf die gefährliche Situation an der Oelder-Straße aufmerksam gemacht.

Unser Kandidat für den Wahlkreis, Thomas Mader, hat direkt einen Antrag zur Entschärfung der Gefahrenstelle eingereicht. Die Stadtverwaltung hat direkt gehandelt und Parkverbotsschilder montiert.

Hier unser Antrag:

Antrag auf Entschärfung eines Gefahrenpotentials und Beseitigung einer unansehnlichen Situation an der Oelder Straße am Ortseingang aus Oelde.

Sehr geehrter Herr Henkenjohann,

sehr geehrte Damen und Herren,

der CDU Ortsverband Rheda, stellt in Zusammenarbeit mit Hrn. Frank Schumacher einen Antrag zur Entschärfung eines Gefahrenpotentials und zur Verschönerung des Bereiches, als dauerhafte Lösung mit unverzüglicher Interimslösung.

Anmerkung:

Die betreffende gefährliche Situation rings um geparkte Fahrzeuge und LKW im Bereich der Oelder Straße war bereits ein Diskussionspunkt in den Sitzungen des OV Rheda und es gibt parallele Hinweise aus der Bevölkerung, wie zum Beispiel die Eingabe des Hrn. Frank Schumacher, die zurecht auf das Gefahrenpotential und die schlechte Außenwirkung des Bereiches verweist. Neben der reinen Gefahrenquelle wird enormes Verbesserungspotential in der Ausgestaltung dieses Bereiches gesehen. Der Ortsverband Rheda möchte nun die zeitnahe Umsetzung forcieren und auch eine direkte provisorische Lösung anstreben, da hier Gefahr in Verzug ist und eine direkte Umsetzungsverpflichtung gesehen wird. Der Kern der Antragsvorbringung möchte sich hier explizit nicht auf Unfallstatistiken, auf die reagiert werden soll, berufen, sondern sich auf eine vorbeugende Maßnahme konzentrieren. Hier ist proaktives Handeln erforderlich und angebracht.

Hintergrund:

An der Oelder Straße am Ortseingang Richtung Oelde, zwischen der Kreuzung der Straße Am Frankenbrink und der Einmündung zur Mergelstraße (circa), befindet sich ein provisorisch geschotterter Randstreifen zwischen Fahrbahn und Rad-Gehweg (s. Foto).

 

Dieser Randstreifen wird zum dauerhaften Parken von Anliegerfahrzeugen und von LKW benutzt, die dort über das Wochenende und über Nacht abgestellt werden. Dieser Umstand hat zur Folge:

1.     Eine Querung der Oelder Straße von Fußgängern wird beträchtlich in der Sicht beeinträchtigt:

a.     Querende Verkehrsteilnehmer haben eine Sichtfeldeinschränkung durch die geparkten Fahrzeuge und müssen hinter denen auf die Fahrbahn treten.

b.     Der Durchgangsverkehr erkennt querende Verkehrsteilnehmer, darunter viele Schulkinder, zu spät.

2.     Das Ausparken von Kfz, die zwischen oder LKW ausparken, ist durch die eingeschränkte Sicht durch die LKW behindert und ist eine Gefahrensituation für den durchfließenden Verkehr

3.     Der betreffende Streifen ist nur ca. 1 Meter breit, dadurch ist die Nutzung des Rad- und Gehweges durch die Breite der darauf geparkten Fahrzeuge stark eingeschränkt. So ist z.B. die Nutzung mit Kinderwagen und Fahrradanhängern eingeschränkt, bzw. behindert.

4.     Der Gesamtbereich ist durch die Situation als überfrachtet und unübersichtlich zu bewerten, was ein Gefahrenpotential durch Ablenkung in sich birgt.

5.     Der für das Gewicht von LKW nicht ausgelegte Rad- und Gehweg weist bereits erhebliche Beschädigungen auf.

6.     Der erste Eindruck der Stadt Rheda-Wiedenbrück für ankommende Verkehrsteilnehmer aus Richtung Oelde ist ein kaputter, notdürftig geschotterter Seitenstreifen, der als LKW Parkstreifen genutzt wird. Da es nie eine zweite Chance für einen ersten Eindruck gibt, ist dieses ein unnötiger negativer Eindruck von Rheda-Wiedenbrück.

Abhilfe durch eine Änderung der Nutzung dieses Randstreifens und ein sofortiges Parkverbot.

Langfristige Lösung:

Der betreffende Seitenstreifen als Abgrenzung zwischen der Fahrbahn Oelder Straße und dem parallel verlaufenden Rad- und Gehweg ist durch eine Bepflanzung mit Bäumen zu verschönern und gleichzeitig zur Abhilfe obig genannter Problematik langfristig sicherer zu machen. Die Verschönerung soll gleichzeitig eine Dauerparkmöglichkeit von LKW vermeiden. Die Analyse zur angestrebten Baumbepflanzung soll eine Konzeptionierung der Bepflanzung im Einklang mit den unterflurig verlaufenden Leitungen, z.B. Wasserzuleitung, beinhalten. Erst nach der technischen Prüfung, die Rohrleitungen vor Wurzeleinfluss durch physische Abtrennungen zu schützen, soll auf Rückfallkonzepte, wie Topfbepflanzungen, Begrenzungspfosten, etc. zurückgegriffen werden.

Kurzfristige Lösung:

Bis eine langfristige Lösung umsetzbar konzeptioniert und entsprechend zur Umsetzung gebracht wird, soll eine Interimslösung durch ein sofortiges Parkverbot angestrebt werden.

Für etwaige Rückfragen oder eine direkte gemeinsame Inaugenscheinnahme des Bereiches steht Ihnen Herr Thomas Mader, stellv. Vorsitzender OV Rheda gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Kathrin Söbke, Thomas Mader, Gabriele Bremke-Moenikes